Was wir glauben
Hier findest du unsere wichtigsten Überzeugungen zusammengefasst.
Die Bibel
Die Bibel ist Gottes Wort.
Die Bibel besteht aus dem Alten und dem Neuen Testament (AT und NT). Sie wurde von verschiedenen Menschen zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Kulturen geschrieben. Dabei wurden sie von Gott durch den Heiligen Geist geleitet
(2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,20–21).
Die Bibel ist Gottes Offenbarung an uns Menschen (Hebräer 1,1–2).
Sie ist wahr und unsere höchste Autorität (Psalm 119,160; Johannes 17,17).
In ihren unterschiedlichen Textformen wie Lehre, Geschichte, Biografien und Poesie zeigt sie uns, wer Gott ist, wer wir Menschen sind und wie wir mit Gott und miteinander leben sollen (Psalm 119,105; Römer 15,4).
Jesus Christus
Jesus Christus ist Gott und Mensch
Jesus Christus ist Gott. Er hat keinen Anfang und kein Ende (Johannes 1,1–3; Kolosser 1,15–17). Er ist Mensch geworden und auf diese Erde gekommen (Johannes 1,14; Philipper 2,6–8). Als schuldloser Mensch hat er unsere Schuld auf sich genommen und stellvertretend für uns bezahlt (Jesaja 53,5–6; 2. Korinther 5,21). Er wurde unschuldig zum Tod am Kreuz verurteilt und hingerichtet (Lukas 23,33–47). Er wurde in einer Felsenhöhle begraben und ist am dritten Tag auferstanden, wie er es vorher angekündigt hatte (1. Korinther 15,3–4; Matthäus 16,21). Danach ist er vielen Menschen erschienen (1. Korinther 15,5–8) und längere Zeit mit seinen Nachfolgern zusammen gewesen. Anschließend ist er in den Himmel aufgefahren und regiert heute an der Seite Gottes, seines Vaters (Apostelgeschichte 1,9–11; Hebräer 1,3).
Der Mensch
Die Natur des Menschen
Der Mensch wurde von Gott geschaffen, um ihm ähnlich zu sein und in guter Gemeinschaft mit seinem Schöpfer zu leben (1. Mose 1,26–27; 1. Mose 2,7). Gottes Urteil über den Menschen war „sehr gut“ (1. Mose 1,31). Doch der Mensch hat sich bewusst von Gott abgewendet und sich von ihm getrennt (1. Mose 3,1–13; Jesaja 59,2). Dadurch kam es zu einem Wechsel der Zugehörigkeit. Weil der Mensch dem Teufel mehr geglaubt hat als Gott, ist er gefallen (1. Mose 3,4–6; Johannes 8,44). Seitdem ist der Mensch von Gott getrennt und braucht Erlösung (Römer 3,23; Römer 5,12).
Rettung aus Glauben
Rettung kommt durch den Glauben
Schon am Anfang der Menschheitsgeschichte hat sich der Mensch von Gott getrennt (1. Mose 3). Gute Taten können diese Trennung nicht rückgängig machen und unsere Schuld nicht bezahlen (Jesaja 64,5; Epheser 2,8–9). Allein das Opfer von Jesus Christus am Kreuz reicht aus, um den Menschen von seiner Trennung von Gott zu befreien. Wer erkennt, dass er selbst nicht gut genug ist und das Opfer von Jesus für sich annimmt, wird gerettet (Römer 10,9–10; Johannes 1,12). Dieses Opfer anzunehmen, bedeutet, Gott die Herrschaft über das eigene Leben zu überlassen und ihm zu folgen (Lukas 9,23; Römer 6,13). Niemand wird durch Werke gerettet, aber ein Geretteter wird die Werke tun, die Gott vorbereitet hat (Epheser 2,10; Jakobus 2,17).
Der Heilige Geist
Der Heilige Geist
Der Heilige Geist ist Teil des dreieinigen Gottes. (Matthäus 28,19; 2. Korinther 13,13) Jeder Mensch, der zu Gott umkehrt und ihm sein Leben anvertraut, erhält von Gott den Heiligen Geist als Geschenk (Römer 8,9). Das geschieht in dem Moment, in dem ein Mensch die Herrschaft über sein Leben Gott übergibt (Epheser 1,13).
Der Heilige Geist gibt Kraft, Jesus Christus nachzufolgen (Apostelgeschichte 1,8), und zeigt, wo wir noch eigene Wege gehen (Johannes 16,8). Er hilft, die Bibel und Gottes Plan zu verstehen (Johannes 16,13; 1. Korinther 2,12) und Gott zu vertrauen. Er tröstet und ermutigt (Johannes 14,16–17).
Freiheit und Erwählung
Freiheit und Erwählung
Gott hat keinen Menschen von vornherein für Himmel oder Hölle bestimmt (1. Timotheus 2,4; 2. Petrus 3,9). Jeder Mensch muss selbst entscheiden, ob er das Opfer von Jesus Christus annehmen und die Herrschaft über sein Leben Gott übergeben will (Johannes 3,16).
Weil Gott allwissend, allgegenwärtig und allmächtig ist, weiß er im Voraus, wie sich jeder Mensch frei entscheiden wird (Psalm 139,2–4).
Taufe
Glaubenstaufe
Die Bibel fordert alle Menschen, die Jesus Christus angenommen haben, auf, sich als öffentliches Zeichen ihrer Entscheidung taufen zu lassen (Matthäus 28,19; Apostelgeschichte 2,41). Da diese Entscheidung bewusst getroffen werden muss, lehren und praktizieren wir ausschließlich die Glaubenstaufe.
Jesus kommt wieder
Jesus kommt wieder
Bevor Jesus Christus nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren ist, hat er versprochen, wiederzukommen (Johannes 14,3; Apostelgeschichte 1,10–11). Dann wird er alle seine zu diesem Zeitpunkt lebenden Nachfolger zu sich nehmen (1. Thessalonicher 4,16–17). Zusammen mit allen, die an Jesus Christus geglaubt haben, werden sie in ewiger Herrlichkeit bei Gott sein (Johannes 17,24; Offenbarung 21,3–4).